Bauen mit zoë ist synergetisch

Das zoë modul wurde in mehrjähriger Versuchsarbeit entwickelt. Bei der Auswahl der Komponenten wurde die jeweils beste Performance in Bezug auf die technische, ökologische und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit gesucht.

Kunst der Fügung

Das Konstruktionsprinzip von zoë ist einzigartig und doch ganz einfach! Durch die hocheffektive, synergetische Fügung von unbehandelten Naturbaustoffen können die komplexen bauphysikalischen und statischen Anforderungen an das Bauelement elegant erfüllt werden.

Der Standardaufbau eines Moduls: Holzrahmen – Strohfüllung – Holzfaserplatte (aussen) – Holzrahmen mit Strohfüllung (Ansicht von innen) – Massivholzplatte – Lehmplatte – Lehm-Designputz
  • Ein Holzrahmen aus wärmebrückenoptimierten Massivholz-Elementen bildet die tragende Konstruktion.
  • Als Wärmedämmung dienen qualitätsgeprüfte, unbehandelte Klein-Strohballen oder Einblasstroh. Als Schutz vor Feuer, Schädlingen und Verrottung ist der Dämmstoff luftdicht eingeschlossen.
  • Eine aussen angebrachte, diffusionsoffene Holzfaserplatte dient als Winddichtung und zusätzliche Wärmedämmung.
  • Eine innen angebrachte Massivholzplatte dient als Aussteifung und Luftdichtung.
  • Eine Lehmplatte mit farbigem Lehmputz bildet die Wandoberfläche.
  • Die Elementübergänge werden mit der zoë Lehm-Vlies-Technik luftdicht verbunden. (keine synthetischen Folien und Klebebänder!)
Das Schema zeigt ein Tragwerk vom Typ 2 (siehe unten): Die zoë Module sind zwischen die Holzdecken gespannt und übernehmen zusammen mit den aussteifenden Holzwänden im Innern die Deckenlasten.

Statik

Mit zoë module können unterschiedliche Tragwerkskonzepte für mehrgeschossige Gebäude umgesetzt werden:

Typ 1a: Das Tragwerk wird aus einem Betonskelett aus Stützen und Decken mit einem aussteifenden Kern gebildet. Die zoë Module werden als Füllelemente zwischen zwei Decken gespannt. Die Betonstruktur übernimmt alle Lasten.

Typ 1b: Das Tragwerk wird aus einem Betonskelett aus Stützen und Decken mit einem aussteifenden Kern gebildet. Die zoë Module werden als selbsttragende Fassade vor die Betonstruktur gestellt. Die Betonstruktur trägt alle Lasten ausser die Fassade.

Typ 2: Das Tragwerk wird aus Holzdecken und aussteifenden Holzwänden (Scheiben) gebildet. Die zoë Module bilden die Fassade. Diese übernimmt einen Teil der Deckenlasten.

Es sind weitere Konfigurationen in Abhängigkeit von den Brandschutzvorschriften, dem gewählten Deckentyp etc. möglich.

Bauphysik

Mit dem geschilderten Wandaufbau werden passivhaustaugliche Werte bei der Wärmedämmung und der Luftdichtheit erreicht. Die Module verfügen über eine hohe Wärmespeicherfähigkeit und die Feuchtigkeit im Innenraum wird dank des hohen Anteils von Lehmputz- und von unbehandelten Holzoberflächen effektiv ausgeglichen. Deshalb kann auf den Einbau von mechanischen Lüftungsanlagen verzichtet werden.  > Zahlen

Integration von Gebäudetechnik

Anstelle der Standard-Lehmplatte kann eine Lehmplatte mit integriertem Niedertemperatur-Wandheiz- bzw. Kühlregister eingesetzt werden. > solar

Offenes Bausystem

zoë kann als modernes Holzbauelement mit den üblichen Lösungen für Zwischendecken, Innenwände, Fenster und Gebäudetechnik kombiniert werden.

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