Lehmboden

Mit Stampflehm, Lehm-Spachtel und Lehm-Terrazzo lassen sich Böden von einzigartiger Optik und Haptik gestalten. Ihre natürlichen Farbtöne harmonieren perfekt mit Materialien wie Holz, Naturstein und Naturtextilien. Oder sie setzen erfrischende Kontraste zu metallischen oder synthetischen Oberflächen.

Lehm-Spachtelboden

Für Lehm-Spachtelböden in einer Auftragsstärke von 2-3 mm kann ein konventioneller zementbasierter Unterlagsboden als Untergrund gewählt werden. Die Farbe der Oberfläche kann aus den 146 möglichen YOSIMA-Farben gewählt werden. Die abschließende Behandlung mit Steinöl verleiht dem Boden einen seidenmatten Glanz und macht die Oberfläche hart und abriebfest. Die Lehm-Spachtelböden von zoë sind auch für Fussbodenheizungen geeignet.

Stampflehm-Boden

Mit den Fertigmischungen von CLAYTEC können Stampflehm-Böden erstellt werden. Auf dem sauberen und unnachgiebigen Grund wird der Stampflehm lagenweise aufgebracht und maschinell oder per Hand gleichmäßig und maximal verdichtet. Das verdichtete Material kann abschließend natürlich geölt und mit Carnauba-Wachs zusätzlich veredelt werden. Ein Schleifen der Oberfläche ist ebenfalls möglich. Für die Planung kann auf Betondecken oder -bodenplatten eine Gesamtaufbaudicke von mindestens 10 cm angenommen werden: Grundschicht 6 cm aus Stampflehm, Körnung 0-16 mm + Deckschicht 4 cm aus Stampflehm fein, Körnung 0-8 mm.

@ CLAYTEC

Lehm-Terrazzo

Lehm-Terrazzo greift die traditionelle und edle italienische Boden-Schleiftechnik auf. Das Material ist einzigartig in seiner Optik und Haptik. Der Lehm-Terrazzoboden hat eine Aufbauhöhe von 6 + 2 = 8 cm – er ist zugleich Unterlagsboden als auch fertige Oberfläche. Die angebotenen Farben machen jeden Boden zu einem Ereignis. Sie können aus sechs gebrauchsfertigen Standardmischungen wählen. Lehm-Terrazzo Böden von CLAYTEC sind auch geeignet für Fußbodenheizungen.

Anwendungsbeispiel Lehm-Spachtelboden: REVENDO-Shop Zürich Zollstrasse

Bei der neuen Filiale an der Zollstrasse in Zürich konnte zoë circular building bereits zum zweiten Mal einen Lehmspachtelboden für REVENDO realisieren. Das verwendete Material unterstreicht die Nachhaltigkeitsstrategie von REVENDO.

Auf einen Hohlboden aus Calciumsulfatplatten wurde eine erste Schicht aus Lehm-Unterputz und darauf ein dünner YOSIMA Lehmdesignputz aufgebracht. Es wurden dabei keinerlei Pigmente hinzugefügt, der rote Farbton stammt ausschliesslich von den verwendeten Tonen und Sanden. Die anschliessende Behandlung mit natürlichem Steinöl verleiht dem Boden einen seidenmatten Glanz und macht seine Oberfläche hart und abriebfest.

Das Farbkonzept nimmt einerseits Bezug auf die Metallelemente in der Fassade. Andererseits bildet der warme, natürlich Rotton zusammen mit dem an den Wänden und beim Kassenkorpus verwendeten Altholz einen schönen Kontrast zu den Smartphones und Computern.

Für die 100 m2grosse Fläche wurden etwa 1 1/2 Tonnen Lehm für die Grundschicht und etwa 1/2 Tonne CLAYTEC Yosima für die Nutzschicht verbaut. Die Arbeiten inklusive der Trockenzeiten dauerten gut zwei Wochen und wurden von Thomas, Ana und Iva ausgeführt.

Neben natürlichen Baustoffen wurden für die Innenausstattung Materialien eingesetzt, die in ihrer üblichen Funktion nicht mehr verwendet werden können und so einen neuen Nutzen finden. Schalungselemente aus Holz und Metall werden normalerweise verwendet, um Betonwände in Form zu giessen. Hier wurden sie sorgfältig abgeschliffen und versiegelt. Jetzt bilden sie einen reizvollen Kontrast zu den MacBooks und Smartphones und stellen sie schön in Szene.

Wie bereits in anderen REVENDO Filialen wurde auch in der Zollstrasse Altholz eingesetzt. Hier ziert gleich eine ganze Wand aus Altholz den Verkaufsraum.

Ein weiteres Beispiel für Upcycling ist das Kassenmöbel: Alte Europaletten wurden in ihre Einzelteile zerlegt und wieder so zusammengebaut, dass ein schlichtes symmetrisches Muster entsteht. Ebenso aus ausgedienten Euro-Paletten wurden die beleuchteten Ausstellungsmöbel gefertigt.